SAMSTAG IN DER STADT
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SAMSTAG IN DER STADT 2013:
SCHWENDERGARTEN FÜR ALLE, SOZIALBERATUNG & TISCHGESPRÄCHE

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TISCHGESPRÄCHE AM SCHWENDERMARKT:
Fünf mal große Tafel am Platz, für alle, die es wissen wollen:
Wem gehört jetzt wirklich dieser öffentliche Raum? Woher kommt unser Essen? Wer gestaltet die Gesellschaft?
Und was habe ich damit zu tun?


GastgeberInnen der Abendessen und zugleich DiskussionspartnerInnen sind KünstlerInnen und ExpertInnen aus Architektur/Urbanistik, Politik, Wissenschaft und dem Sozialbereich. SAMSTAG IN DER STADT bringt vorwiegend Essen auf den Tisch, das auf Grund eines kürzlich abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatums oder wegen Verpackungsmängel auf dem Müll gelandet wäre.

Die Abendessen für alle, die es wissen wollen, finden beim jedem Wetter statt.
Kinder, NachbarInnen, FreundInnen, Getränke und viele Fragen mitnehmen!

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Die nächsten Termine: 

Donnerstag, 20. Juni 2013, 16.30 bis 21.00 Uhr: Erzählte Wirklichkeiten ... anlässlich des Weltflüchtlingstages

Tischgespräch Nr. 3 von 5:  Erzählte Wirklichkeiten ... anlässlich des Weltflüchtlingstages
Mit Hamayun Mohamma Eisa (*in Afghanistan), Maria Raso und Zdenek Mandrholez (*in der ehemaligen Tschechoslowakei) und Azar
&
 Matthias Mollner und 3 knaben schwarz


PROGRAMM

ab 16.30 Uhr: Der Performance-Künstler Matthias Mollner baut mit Kindern und Erwachsenen die Welt: Die Welt ist eine Skulptur. Wir bauen an dieser Welt, verbinden Länder und Kontinente miteinander, errichten Brücken und Wege. Mithilfe verschiedener Materialien wie Holz, Zeitungspapier, Ton, Klebeband und Erde schaffen wir eine kleine Welt in der kleinen Welt am Schwendermarkt. Jede/r ist dazu eingeladen, ihr/sein ganz persönliches Objekt zu gestalten.

ab 18.30 Uhr: Abendessen für alle, die Erzählte Wirklichkeiten wissen wollen: Mit Hamayun Mohammad Eisa, Maria Raso, Zdenek Mandrholez und Azar

ab 20.00 Uhr: Konzert 3 knaben schwarz


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Die GastgeberInnen:


Hamayun Mohammad Eisa
, geboren in Afghanistan, Schauspielausbildung in Moskau, wo er auch als Schauspieler tätig war. Hamayun war jahrelang in Afghanistan, Usbekistan und Moskau im Handelsbereich selbstständig. Seit 2008 lebt er in Österreich und arbeitet seither bei verschiedenen Kunst- und Kulturprojekten mit, u.a. in der Brunnenpassage sowie derzeit beim Projekt  „Grätzeleltern“ der Caritas Wien.  Hamayun ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn.

Maria Raso, geboren in Bratislava, wo sie die Schule besuchte und anschließend als Verkäuferin arbeitete, als sie 1968 wegen des Einmarsches der Truppen des Warschauer Pakts nach Österreich fliehen musste. Maria verbrachte ein paar Monate in Traiskirchen und wanderte anschließend nach Australien aus. Nach acht Jahren floh sie mit ihren drei Kindern vor dem Ehemann zurück in die Tschechoslowakei, blieb zwei Jahre und kam anschließend als politischer Flüchtling wieder nach Österreich. In Traiskirchen kam das vierte Kind zur Welt, 1981 zog sie mit ihrer Familie nach Macondo. Maria „war überall dort aktiv, wo es eine Arbeit gab, als Verkäuferin, im Philipps-Videowerk usw.“

Zdenek Mandrholez, geboren in Karlsbad, ist 1968 im Alter von 14 Jahren mit  seiner Mama und seinem Bruder nach Österreich geflüchtet, wo er seither lebt. Zdenek hat 44 Jahre als Koch und Kellner gearbeitet, im Hotel, am Schiff und selbstständig.

Azar, die ihre Wirklichkeit lieber erzählt 

Matthias Mollner lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Wien und Niederösterreich. Schule für Metalldesign in Steyr, ab 2005 erste Ausstellungen, Performances und Filme. Mollner bewegt sich in den unterschiedlichsten Medien und verbindet diese. 2010 schuf er mit der Tänzerin und Performerin Gerda Schorsch als MOLLNER & SCHORSCH ein multimediales Werk: Im Projekt "Basislager" bespielten sie den öffentlichen Raum in Wien mit 13 skulptural-theatralen Performances. Seit dem tragischen Tod von Gerda Schorsch im Frühjahr 2012 entwickelt Matthias Mollner das gemeinsam begonnene Werk stetig weiter.
www.mollner.blogspot.com

3 knaben schwarz – heiter, ernst und hibbelig – spielen sich zusammen. Der erste Knabe singt und spielt und klampft, der zweite düdelt und sinniert, der dritte klöppelt, knarzt und tüftelt. Am Anfang und am Ende aber stehen Lieder aller Art: sanft-balladig, kratzbürstig-derb, abgründig-melancholisch, ohrwürmchenförmig oder gewöhnungsbedürftig. Die knabenschwarze Seele ist ein weißer Fleck auf der musikalischen Landkarte, und deshalb basteln die 3 Knaben fleißig an einem Soundtrack.
Schwester Schwarz: Stimme, Gitarre, Eigenbau-Spielzeug, Komposition
Bruder Franz Boff: Klarinette, Teamgeist
Arno Splinks: Transakustisches Gerümpel, Ernsthaftigkeit


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Donnerstag, 27. Juni 2013, 16.30 bis 21.00 Uhr

Tischgespräch Nr. 4 von 5:


Die GastgeberInnen:
Peter Arlt,
Stadtsoziologe, Linz
Praktiziert angewandte Soziologie im öffentlichen Raum – meist in Eigenauftrag und in Zusammenarbeit mit Anderen. Seit geraumer Zeit der Versuch, als lokale Gruppe ein bestehendes Volkshaus lebendig zu bekommen, auch, um damit die Quartiersentwicklung voranzutreiben.
www.peterarlt.at

Jutta Kleedorfer,
Projektkoordinatorin für Mehrfachnutzung
Geboren 1953 in Wuppertal. Studierte zunächst Sozialpädagogik in Deutschland und wechselte 1972 nach Wien. Dort begann sie, Landwirtschaft an der Boku zu studieren und schloss 1978 an der TU Wien das Aufbau-Studium der Raumplanung ab. Nach 10-jähriger freiberuflicher Tätigkeit und Lehre an der Universität für Bodenkultur Wien ist sie seit 1990 Mitarbeiterin des Magistrats der Stadt Wien und seit 1998 Projektkoordinatorin für Mehrfachnutzung, zuständig für das strategische Projekt „einfach-mehrfach“. Motto: Vermittlung findet Stadt.

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Samstag: 6. Juli 2013: u.a. mit dem palästinensischen Musiker, Komponist und Oud-Spieler Marwan Abado
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DAS WAR DAS

Tischgespräch Nr. 2 von 5: von Luft und Liebe ...? Leben mit ohne Geld  am Samstag, 8. Juni 2013, 16.30 bis 21.00 Uhr

Mit Sozialarbeiterin ELISABETH ETTMANN und Schauspielerin KATHARINA SCHOLZ-MANKER

Elisabeth Ettmann ist seit 40 Jahren Sozialarbeiterin und weiß, wovon sie redet, wenn sie über Ressourcenknappheit spricht. Die Theaterpädagogin und Schauspielerin Katharina Scholz-Manker wird gemeinsam mit Kindern die Vorspeise zum Thema "Von Luft und Liebe ...? Leben mit ohne Geld" als Freilufttheater servieren.

ab 16.30 Uhr: Komm, spiel mit! - Freilufttheater am Schwendermarkt als Vorspeise
zu unserer Donnerstags-Tafel: “Der kleine Matrose und die Wilden Kerle”. Für Kinder.

bei den proben
probensituationerste probe
der matrose auf der suchedie matrosin auf der sucheluft und liebe
vorspeisetheatertruppe und elisabethdie wilden kerle



ab 18.30 Uhr: Abendessen für alle, die es wissen wollen
von luft und liebe tischgespraech am schwendermarktmichiwie funktioniert eine zeitbank
elisabeth ettmannwo kann ich sparen. silvia gibt tippsalternative systeme werden diskutiertbirgit hebeinbesuch aus niederoesterreichelisabeth ettmann, eine der gastgeberinnen

Tischgespräch 2 von 5 - die Gastgeberinnen:
ELISABETH ETTMANN:
Geboren in  St. Pölten. Nach 2 Jahren Studium der Philosophie und Geschichte in Wien der Entschluss, auch durch die Berufswahl aktiv an einer Gesellschaftsveränderung mitzuwirken. 1971 Beginn der Ausbildung zur Sozialarbeiterin , 1973 Abschluss mit Diplom. 1973 – 2011 Sozialarbeiterin in den verschiedenen Bereichen der Stadt Wien – Jugendliche, Erwachsene, Menschen mit Beeinträchtigungen, alte Menschen, zugewanderte Menschen. Immer zivilgesellschaftlich unterwegs in Initiativen und Bewegungen.
Schwerpunkt: Durchsetzung von Rechten und Ansprüchen für Ausgegrenzte. Stolz auf drei Töchter und eine Enkelin. Seit 2011 im Unruhestand.
Überzeugung: Verbindung verändert - Veränderung verbindet.

KATHARINA SCHOLZ-MANKER:
Schauspielerin, Theaterpädagogin, Mutter von drei erwachsenen Söhnen
Theaterauftritte in Deutschland und Österreich, Erwachsenen- und Kinderlesungen, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Schulen und im Österreichischen Theatermuseum. www.scholz-manker.at


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SCHWENDERGARTEN 2013: Neue Baumscheiben, neue Erde, neue Pflanzen für alle

Die nächsten Termine mit Bio-Gärtnerin Maria:
Do, 20. Juni: ab 17.00 Uhr
Do, 27. Juni: ab 17.00 Uhr
Do, 4. Juli: 17.00 bis 18.30 Uhr
Sa, 6. Juli: ab 17.00 Uhr

hochbeet im fruehlingtulpentroggarten der kinder
Heuer stehen uns vier der fünf Baumscheiben am Schwendermarkt zur Verfügung, und uns heißt alle: Wir haben frische Erde von der MA 48 bekommen und Bio-Samen besorgt, alles weitere liegt in den Händen der Nachbarschaft. Wer den Schwendergarten mitbewirtschaften will, kann sein Beet in Baumscheibe 3-5 (vom Markt aus gesehen) anlegen. Nicht vergessen, das Stückerl Erde nach dem Säen zu kennzeichnen! Wer weitere fachliche Unterstützung braucht, kann sich wie immer bei unserer Bio-Gärnterin Maria Rat holen. Die nächsten Termine findet ihr laufend auf unserer Website, die Gießkanne wie immer im Supermarkt Kayabash.

Und so schaut es aus, wenn mitten in der Stadt Tomaten, Karotten, Spinat, Zucchini, Kürbis, Kräuter und Blumen aller Art wachsen: der Schwendergarten

MARKT AM SCHWENDERMARKT:
JEDEN FREITAG
Landwirtschaftliche Produkte direkt vom Bauernhof
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DAS LEBEN IST IM BILD ANDERS
Die neue Publikation zum Download hier
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TIPP:
Eine schöne Gelegenheit, eine Samstag-Veranstaltung
"nachzuschauen", bietet der von Saskya Rudigier von an.schläge.tv/okto
gestaltete Beitrag: http://www.okto.tv/anschlaege

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WAS WIR MÖGEN RUND UM DEN SCHWENDERMARKT

cover_reisefuehrer












Im Sommer und Herbst 2011 sammelten wir Tipps von AnrainerInnen. Das
Besondere, Schöne, Nette, Günstige und das Sympathische der Gegend rund um den Schwendermarkt stellen wir nun in diesem kleinen Reiseführer vor.

WAS WIR MÖGEN. RUND UM DEN SCHWENDERMARKT
: hier als Webversion zum Download und seit Ende Jänner 2012 in den Geschäften, Lokalen und Institutionen rund um den Schwendermarkt zur freien Entnahme.

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Das war 2012 ...

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FördergeberInnen                          KooperationspartnerInnen                                  UnterstützerInnen Tischgespräche 2013                                               Schwendergartenerde 2013
Bezirk Rudolfsheim Fuenfhaus                           Silver Server      MA 59 Marktamt          sparNuovo Caffélogo blumenfee              MA 48